Unsere Reise hat begonnen

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Philippe-Emmanuel de Lorraine

Der duc de Mercœur ließ als Gouverneur der Bretagne die Verteidigungsanlagen weiter ausbauen. Um die Festung vor protestantischen Angriffen aus der Bretagne oder dem Poitou zu schützen, ließ er 1582 zwei Bastionen anbauen, die mit Kanonen bestückt wurden.

Anne de Bretagne

Nach dem Tod des Herzogs 1488 führte seine Tochter Anne, die spätere Königin von Frankreich durch Zwangsheirat die Arbeiten weiter. Sie verstärkte die Befestigungen vor allem an der Flußseite und ließ eine Bastion für die Artillerie bauen.

Franz 2.

1466 entschied sich Franz 2. für den Bau eines neuen Schlosses. Der Bau sollte nicht nur Hauptresidenz des herzoglichen Hofes sein, sondern auch eine Festung, mit deren Hilfe er der Königsgewalt widerstehen konnte. Die Außenseite zeigt sieben massive Türme, die durch Kurtinen und einen 500m langen Wehrgang verbunden sind.

Schloss der Herzöge der Bretagne

Das Schloss Nantes ist eine weitläufige und stark befestigte Schlossanlage am rechten Ufer der Loire, die den Burggraben mit Wasser versorgte. Sie war ab dem 13. Jhd. die Residenz der bretonischen Herzöge und wurde im 16. Jhd. zur Residenz der französischen Könige in der Bretagne.

Brandstiftung

2020 wurde die Kirche durch drei Brandbomben schwer zerstört. Ich konnte nicht begreifen, wie man, auch wenn man vielleicht nicht dem christlichen Glauben angehört, ein solches Kulturgut wissentlich vernichten kann???

Kathedrale Saint Pierre

Sie ist den Aposteln Peter und Paul geweiht. Der erste echte Kathedralenbau entstand 527. Dieser Bau wurde bei mehreren einfallen der Normannen, die vom Atlantik aus die Loire hinauffuhren, zwischen 834 und 919 so stark beschädigt, daß 940, als die Bretagne von von den Normannen befreit wurde, nur noch Ruinen übrig waren. Unter Bischof Benedikt wurde 1079 ein romanischer Neubau ausgeführt. Mit dem Bau der gotischen Kathedrale wurde 1434 begonnen.

Nachhaltigkeit

Nach der über 90 Minuten andauernden Führung auf dem Zerstörer wollten wir nur noch ein kühles Blondes. Gegenüber war eine alternative Strandbar unser Ziel, hübsch gelegen zwischen viel grün, aus Europaletten gezimmerte Tische und Bänke, junges Publikum, spärlich bekleidete Mädchen, jupp, genau nach meinem Geschmack!!! Das Bier war die absolute Überraschung!!! Es hieß Moustache und war endlich einmal weder fruchtig, noch malzig sondern ein echt gutes, einheimisches, kühles Blondes. Sabber!!!

Die Toilette allerdings war nichts für Feiglinge: ein Plumpsklo doch anstatt Wasser und Chemie gab es Rindenmulch und ein Zinkeimerchen!!! Rolf meinte nur lakonisch: wenn so Nachhaltigkeit im sanitären Bereich aussähe, dann sei er lieber Umweltsünder…

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